Die Erbenfamilie - Tim Hofmann

(Copyright : Annika Weiland)
(Copyright : Ralf Junge)
(Copyright : Jeffrey Delannoy)
Tim Hofmann

  • Wohnort: Chemnitz
  • Geburtsdatum: 31.10.1969
  • Welches Instrument spielst Du bei Goethes Erben ? Gitarre
  • Seit wann spielst Du bei Goethes Erben ? 2004

  • Wie bist Du zu den Erben gekommen bzw. sie zu Dir gekommen ?
    Ich habe zusammen mit Oswald bei Erblast gespielt... später hat Mindy mich gefragt, ob ich nach deren Ende bei den Erben anfangen möchte.

  • Welches andere Instrument spielst Du ? Synthesizer und Computer

  • Wann und wie hast Du Dein Instrument gelernt ?
    Ich habe eine klassische Gitarrenausbildung, die ich im Alter von 10 Jahren begonnen habe. Später habe ich in einer DDR-Musikschule ein wenig Jazz- und Tanzmusik-Kram auf der E-Gitarre gelernt, bis ich mit 16 bei einer Metal-Band eingestiegen bin und mir das Krachmachen angeeignet habe. Wirklich gelernt habe ich das Gitarrespielen aber durch Zuhören, weil man nur so begreift, dass es nicht auf die Technik ankommt, sondern auf eine Art Seelensprache durch die Musik. Daher ist einer meiner Lieblingsgitarristen Martin Gore von Depeche Mode: Der spricht mit der Gitarre, statt zu fiedeln.

  • Was machst Du hauptberuflich ?
    Ich verdiene mein Geld als Redakteur einer Tageszeitung.

  • Spielst Du auch bei anderen Gruppen ? Ja.

  • Wenn ja, bei welchen ?
    Ich arbeite derzeit noch mit Olaf Parusel von sToa an einem etwas eigenwilligen, noch namenlosem Projekt... und an etwas, das noch nicht verraten wird !

  • Dein Lieblingslied von "Dazwischen" ? Eindeutig "Zwischenzeit" !

  • Welches Lied macht für Dich live am meisten Spaß zu spielen ?
    Es gibt natürlich Stellen, die man lieber mag als andere, aber das passiert oft auch innerhalb eines Stückes. Ansonsten ist das Konzertprogramm für mich eher ein Gesamtausdruck, es macht Spaß, das Ganze vorzustellen.

  • Was war bisher das beste GE-Konzert für Dich und warum ?
    Als Zuschauer die "Blau"-Tour im Februar 1995 in Chemnitz: Das Konzert hat mir eine vollkommen neue Sicht auf das Musikmachen vermittelt. Als Veranstalter: Das Freistil-Benefiz-Festival im Herbst 1996 in Plauen, weil das erste Mal das Publikum sitzen durfte und dank der Erben knapp 2000 Mark zusammenkamen, die für Spielzeug für behinderte Kinder ausgegeben wurden. Als Musiker: Das Amphi-Festival 2005 in Gelsenkirchen - so eine Gänsehaut-Atmosphäre hatte ich zuvor auf der Bühne noch nie erlebt!

  • Was war bisher die schönste GE-Erinnerung und warum ?
    Dazu kann ich noch nicht viel sagen... Außer, dass ich die gesamte Arbeitsweise bei den Erben insgesamt sehr fruchtbar und erfüllend finde: Wenn man etwas zusammen macht, wird jede Minute sinnvoll genutzt, so dass Stress immer in sehr große Befriedigung ausartet. Dabei ist der Umgang untereinander einerseits sehr freundschaftlich, andererseits sehr respektvoll und weit weg vom üblichen Business-Getue, das man bei anderen Bands so mitbekommt.

    Ansonsten verblüfft mich die Zusammenarbeit mit Oswald immer wieder, das aber schon aus Erblast-Perspektive: Dort ist es oft vorgekommen, das ich eine Musik komponiert habe, um etwas Bestimmtes zu sagen, und ohne Absprache hat er plötzlich einen Text dazu auf den Tisch gelegt, der genau das in passende Worte fasst. Das sind dann oft Momenten, wo einem im Proberaum der Mund offen steht und man wieder weiß, warum man das alles machen muss...


  • Sonstige Kommentare, Zitate usw. ?
    Mein Lieblingszitat, weil es das Leben einmalig treffen in all seinen Facetten auf den Punkt bringt: "Nur ein Narr betrügt die Zeit!"


[Zurück]